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Blick über die rechte Schulter eines Forschers, der mit einer langen Pipette eine Flüssigkeit in ein kleines Glasgefäß füllt.

STH - Stay@Home – Treat@Home: Aufbau eines telemedizinisch unterstützten transsektoralen Kooperationsnetzwerkes von der Nachbarschaftshilfe bis zur Notfallversorgung für ambulante Pflegeempfangende

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Ideas for Impact 2024

Hat das Projekt Stay@Home – Treat@Home Ihr Interesse geweckt?

Ihre Beteiligung an diesem Projekt ist die Grundlage für einen Wandel – eine Chance, sich aktiv zu beteiligen und so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu leisten.

Hausärztinnen und Hausärzte, die sich und ihre pflegebedürftigen Patientinnen und Patienten in das Programm einschreiben wollen, sind herzlich willkommen, sich bei uns zu melden unter:

https://www.sth-berlin.org/kontakt

Stay@Home – Treat@Home (STH) – Projektsteckbrief

Motivation

In Berlin wurden 2017 bereits ca. 35.000 ambulante Pflegebedürftige erfasst. Diese bedürfen einer aktiven und regelmäßigen ärztlichen Betreuung. Häufig tritt bei diesem Personenkreis ein akuter Behandlungsbedarf zu „ungünstigen“ Zeitpunkten auf, mit der Konsequenz einer hohen Zahl ungeplanter, aber zum Teil vermeidbarer stationärer Aufnahmen über die Notaufnahmen. Insbesondere für ältere Pflegebedürftige mit kognitiven Einschränkungen, wie z. B. einer Demenz, verschlechtert sich die Prognose hierdurch dramatisch in Bezug auf Mortalität, Krankenhausliegedauer und kurzfristige Wiederaufnahme in das Krankenhaus.

Ziele und Vorgehen

Ziel des Projektes sind der Aufbau und die Evaluation eines neuen transsektoralen und eines durch innovative telemedizinische sowie einheitliche digitale Kommunikationsstrukturen (digitales Gesundheitstagebuch) unterstützten Netzwerkes für eine lückenlose 24/7-Versorgung ambulanter Pflegebedürftige in Berlin (und perspektivisch auch Brandenburg).

Durch dieses Netzwerk soll

(1) eine sich anbahnende akute Verschlechterung des Gesundheitszustandes von ambulanten Pflegebedürftige frühzeitig erkannt und schnell kommuniziert werden;

(2) in einem aufeinander abgestimmten System eine frühzeitige Intervention noch im häuslichen Umfeld ermöglicht und so eine ungeplante Krankenhausaufnahme vermieden werden;

(3) die Lebensqualität erhalten/ verbessert werden und

(4) die notwendigen Ressourcen effektiv und effizient eingesetzt werden.

Das Projekt wird als neue Versorgungsform im Rahmen des Innovationsfonds gefördert. Die Konsortialführung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Charité-Universitätsmedizin Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Rajan Somasundaram.

Projektdauer

10/2022 – 09/2026

Projektleitung

Prof. Dr. Nils Lahmann

Stellv. Direktor FGG, Fachbereichsleitung: Digitalisierung & Pflegeforschung

Projektkoordination

Dr. Deborah Jachan

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Peggi Lippert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Mitarbeitende

Daniela Liersch-Mazan

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Susann Neumann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Sandra Strube-Lahmann

Leitung AG Pflegeforschung, QM-Beauftragte

Weitere Infos zum Projekt