Erhebung: Pflegeprobleme in Deutschland

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Erhebung Pflegeprobleme in Deutschland - Projektsteckbrief

Ziele und Vorgehen

In den Jahren seit der ersten Erhebung 2001 zu Pflegeproblemen in Pflegeheimen und Krankenhäusern sind zu den ursprünglichen Schwerpunktthemen Dekubitus, Pflegeabhängigkeit und Sturz im Rahmen der jährlichen Erhebung einige neue Themen hinzugekommen. Untersucht wurden Inkontinenz, Ernährung, chronische Wunden, Hautpflege sowie Schmerzen und Mobilität. Sinn und Zweck der jährlich wiederkehrenden Erhebungen in deutschen Pflegeheimen und Krankenhäusern ist vornehmlich, das Ausmaß an Pflegeproblemen bei Bewohnern und Patienten zu beschreiben.

Bisheriger Stand der Erhebungen

Aus bisherigen Untersuchungen lässt sich festhalten, dass repräsentative Ergebnisse zum Umfang und Häufigkeit von Pflegeproblemen in Pflegeheimen und Krankenhäusern und den dort verwendeten Hilfsmitteln und angewandten pflegerischen Maßnahmen für die Bundesrepublik Deutschland vorliegen. Die Ergebnisse unserer Studie eignen sich sehr gut zur Standortbestimmung im Rahmen einrichtungsbezogener Vergleiche.

Aktuelle Erhebung aus 2017

Die AG Pflegeforschung hat zum 15. Mal eine Studie über "Pflegeprobleme in Deutschland" veröffentlicht.

Im Rahmen dieser 15. Erhebung standen Berechnungen zu kognitiven Einschränkungen im Mittelpunkt. Dabei wur­den unter anderem Zusammenhänge zwischen kognitiven Leistungseinbußen und Pflegeabhängigkeit, Pflegeproblemen und Verhaltensweisen berechnet. Im stationären Altenpflegebereich konnte anhand der Studien gezeigt werden, dass kognitive Beeinträchtigungen in hohem Maße mit typischen Pflegeproblemen assoziiert sind.

Die Erhebung 2017 fand in der Zeit vom 27.11. – 08.12.2017 statt. Die Erhebungsmaterialien werden den Probanden nach Abschluss der Auswertung zur Verfügung gestellt.

Projektdauer

11/2017 - 12/2017

Mitarbeitende

PD Dr. Nils Lahmann

stellvertretender Leiter der FGG, Leiter der AG Pflegeforschung

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Bisherige Pflegeberichte

Informieren Sie sich über die bisherigen Veröffentlichungen der Pflegeberichte aus den Jahren 2013 und 2015.