Geschlechtsbedingte endotheliale Dysfunktion

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Geschlechtsbedingte endotheliale Dysfunktion - Projektsteckbrief

Motivation

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Koronar Herzerkrankung (KHK) tritt bei Frauen später als bei Männern an, allerdings entwickeln Frauen häufiger eine mikrovaskuläre Dysfunktion. Adipositas, Hyperlipidämie und Sex sind negative Prädiktoren für kardiovaskuläre Ereignisse. Eine kardiovaskuläre Folge einer KHK ist eine endotheliale Dysfunktion, die durch eine beeinträchtigte endothelabhängige Relaxation zustande kommt, allerdings sind die molekularen Mechanismen wenig erforscht.    

Ziele und Vorgehen

In Rahmen dieses Projektes soll untersucht werden, ob Geschlecht und Sexualhormone einen Einfluss auf Entzündungsprozessen und mitochondrialen Dysfunktion in Endothelzellen haben. Außerdem sollen die Effekte von Sexualhormonen (Östrogen) auf die endotheliale Funktion erforscht werden. 

Projektdauer

09/2019 – 08/2021

Mitarbeitende

Natalia Haritonow

Medizinisch-Technische Laborassistentin