AG Ernährung und Körperzusammensetzung

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Allgemeines zur AG Ernährung und Körperzusammensetzung

Im Alter kommt es zu Veränderungen die sowohl die Nahrungsaufnahme als auch die Körperzusammensetzung betreffen. So verändern sich u.a. die Sinneswahrnehmung und das Appetit. Außerdem kommt es einerseits zu einem Verlust an Skelettmuskulatur und anderseits zu einer Zunahme an Körperfettmasse. Damit steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und Mangelernährung.  Die körperliche Leistungsfähigkeit, die die Funktionalität und Unabhängigkeit im Alltag, die soziale Teilhabe und schlussendlich die Lebensqualität beeinflusst, nimmt ab.

In der Arbeitsgruppe Ernährung und Körperzusammensetzung werden im Rahmen verschiedener Studien diverse Fragstellungen zur Ernährungsweise und deren Einfluss auf den Ernährungszustand untersucht. Im klinischen Bereich wird vor allem das Problem der krankheitsassoziierten Mangelernährung bearbeitet. Hierzu werden unter anderem randomisierte kontrollierte Ernährungsinterventionsstudien bei verschiedenen Indikationen durchgeführt.

Die Körperzusammensetzung wird anhand einfacher anthropometrischer Messungen (Körpergewicht und Körpergröße) und mithilfe der Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) bestimmt. Zur Erfassung der Kraft kommen ein Handkraft- bzw. Kniekraft-Dynamometer zum Einsatz. Mittels „Timed „Up & Go“ Test“ und 4-Meter-Gehtest wird die Mobilität überprüft. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der Prävalenz und der funktionellen Konsequenzen der Sarkopenie, der reduzierten Skelettmuskulatur im Alter. Hierfür werden aktuelle Daten aus der ECONONS Studie, der DynAge Studie, WONDER Studie sowie der Berliner Altersstudie II genutzt.

Die wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe arbeiten eng mit der ebenfalls von Prof. Norman geleiteten Abteilung für Ernährung und Gerontologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) zusammen.