SmartPointer - Nutzerzentrierte Entwicklung einer universellen, intuitiven, gestengesteuerten Fernbedienung

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Einladung zur Teilnahme an der Online-Fragebogenstudie Smart Pointer

Im BMBF geförderten Verbundprojekt „SmartPointer“ entwickeln wir eine intelligente Fernbedienung für die Steuerung von Haushaltsgeräten. In diesem Zusammenhang möchten wir untersuchen, wie die Einstellung älterer Menschen gegenüber intelligenten Smart-Home Technologien ist. Wir möchten von Ihnen wissen, ob Sie Interesse an Smart Home Technologien haben, ob Sie Smart Home Technologien bereits im Alltag nutzen und wie Sie diese bewerten. Die Umfrage soll dazu dienen, mögliche Problemfelder im Bereich Smart Home aufzuzeigen und zukünftige Entwicklungen entsprechend an die Bedarfe älterer NutzerInnen anzupassen.

Einschlusskriterien: Alter: 60+ Jahre

Ausschlusskriterien: Kognitive Einschränkungen, die das Ausfüllen eines Fragebogens unmöglich machen

Link zur Online-Umfrage im Projekt SmartPointer:

https://redcap.charite.de/survey/surveys/?s=FHAP78KTMR

Ansprechpartnerin: Frau Cornelia Eicher, E-Mail: cornelia.eicher(at)charite.de

SmartPointer - Projektsteckbrief

Motivation

Angesichts der vielen technischen Geräte, die wir im Alltag verwenden, besteht ein großer Bedarf an einer möglichst einfachen und einheitlichen Bedienung. Vorhandene Fernbedienungen für Fernseher oder Radios sind oft unübersichtlich und für manche Geräte wie Lichtschalter oder Jalousien gibt es häufig gar keine. Hier setzt das Vorhaben „SmartPointer“ an.

Ziele und Vorgehen

Ziel ist es, eine gesten-gesteuerte Fernbedienung zu entwickeln, die eine einheitliche, intuitive Bedienung technischer Geräte ermöglicht – insbesondere im Wohnumfeld oder in Pflegeeinrichtungen. Dabei wird der „SmartPointer“ wie eine Art Miniatur-Taschenlampe in der Hand gehalten. Intuitive Zeige- und Bediengesten in Richtung des zu bedienenden Gerätes wählen dieses an, schal-ten oder regeln es stufenlos. Hierbei setzt das Projekt auf individuelle Gesten des einzelnen Nutzers, die nicht extra gelernt werden müssen. Im gesamten Entwicklungsprozess wird konsequent die Nutzerperspektive eingenommen – insbesondere älterer und mobilitätseingeschränkter Personen, um diese bei der selbstständigen Lebensführung zu unterstützen.

Innovationen und Perspektiven

Der Verzicht auf speziell zu erlernende Gesten, die einfache und unauffällige Nachrüstbarkeit und der geringe Hardware- und Kostenaufwand sowie die universelle Einsetzbarkeit für unterschiedliche Entfernungen vom Gerät – von wenigen Zentime-tern bis ca. 10 m – sind sehr innovative Ansätze für die gestenbasierte Mensch-Maschine-Interaktion.

Projektdauer

07/2018 - 12/2020

Mitarbeitende

Cornelia Eicher

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Susan Vorwerg

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Weitere Infos zum Projekt