RoMi - Roboterünterstützung bei Routineaufgaben zur Stärkung des Miteinanders in Pflegeinrichtungen

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RoMi - Projektsteckbrief

Motivation

Aufgrund des Demografischen Wandels wird das Verhältnis von Pflegepersonal und Pflegebedürftigen immer ungünstiger. Die Folgen sind Überforderung, eine Abnahme der Pflegequalität und Unzufriedenheit aller Beteiligten. Serviceroboter haben das Potenzial, Routineaufgaben in der Pflege zu übernehmen, wenn sie tatsächlich zur Entlastung beitragen und akzeptiert werden.

Ziele und Vorgehen

Ziel im Projekt ist die Qualifizierung des Serviceroboters workerbot6TM für Aufgaben in der Pflege. Unter Einbezug von Pflegepersonal und Pflegebedürftigen werden Arbeitsprozesse im Pflegealltag untersucht – beispielsweise die mögliche Unterstützung bei Hol- und Bringdiensten. Zudem werden vertrauensbildende Merkmale des Roboters erforscht. Dabei werden auch ethische Fragen und Anforderungen an den Datenschutz diskutiert und berücksichtigt. Die Ergebnisse werden funktional und gestalterisch im Serviceroboter umgesetzt und in der Pflegepraxis erprobt. Im Fokus der technischen Anpassungen steht die Verbesserung der Kommunikation und der Interaktion (Sprache, Mimik, Gestik, Übergabe von Gegenständen) zwischen Roboter und Mensch. Darüber hinaus fließen zentrale Aspekte der Benutzerfreundlichkeit in die Entwicklungen ein.

Innovationen und Perspektiven

Die Kombination aus vertrauensbildender Gestaltung des Roboters und technologischen Verbesserungen fördert die Nutzung und Akzeptanz von unterstützenden Robotern in der Pflegepraxis. So kann Pflegepersonal entlastet und die Qualität der Pflege erhöht werden.

Projektdauer

03/2020 - 02/2023

Mitarbeitende

Rebecca Dahms

wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Projektkoordinatorin

Robert Klebbe

wissenschaftlicher Mitarbeiter

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